Projektpartner

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Ein gemeinsames Pilotprojekt

Der WWF

Der WWF Deutschland ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation und unabhängiger nationaler Arm der internationalen Umweltschutzorganisation WWF International – World Wide Fund For Nature. Der WWF ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn fünf Millionen Förderer. Rund um den Globus führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell 1300 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch. Satzungsmäßiger Zweck des WWF Deutschland ist die Förderung von Umweltschutz, Naturschutz sowie der Wissenschaft und Forschung in diesen Bereichen. Mit seinem Engagement zielt der WWF darauf ab, die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt zu stoppen und eine Zukunft zu schaffen, in welcher Menschen und die Natur im Einklang miteinander leben können.

in dem Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ sieht der WWF eine große Chance, die heimische Artenvielfalt in Deutschland zu fördern und dies in gemeinsamer Zusammenarbeit mit den ökologisch wirtschaftenden Betrieben.

Biopark

Der BIOPARK Verband ist ein ökologischer Anbauverband mit Sitz in Güstrow. BIOPARK ist bundesweit vertreten. Hauptproduktionsrichtungen der Betriebe sind Mutterkuh- und Mutterschafhaltung, Schweine- und Geflügelmast, Landschaftspflege mit Nutztieren sowie der Anbau von Marktfrüchten. Ziel des Verbandes ist es, Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang zu bringen, ökonomische und ökologische Anliegen zu verbinden und die ländlichen Regionen wirtschaftlich und sozial zu stärken. Über 700 Landwirte, Fleischer, Bäcker, Mühlen, Molkereien, Händler und Gastronomen arbeiten heute nach den strengen Richtlinien von BIOPARK.

EDEKA

Die EDEKA-Gruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluss selbstständiger Einzelhandelskaufleute des Lebensmittelhandels und eine der größten Kooperationsgruppen des Handels in Europa. Seit Mitte 2012 sind EDEKA und WWF Partner für Nachhaltigkeit. Eine solche strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Sie hat anspruchsvolle und konkrete Ziele – das wird unserer Umwelt und unseren Kunden zugutekommen. Als Wegbereiter von „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ vermarktet EDEKA die Agrarprodukte während der Projektphase als exklusiver Handelspartner und garantiert die Abnahme der Projekt-Produkte zu Erzeugerpreisen, die den Mehraufwand honorieren. In vielen Märkten von EDEKA Nord werden zum Start Kartoffeln von „Unsere Heimat – echt & gut“ sowie Fleisch- und Wurstwaren von „Natur Pur“ – beides regionale -Bio-Eigenmarken – angeboten, die zusätzlich das neue Naturschutzmodul für Artenvielfalt erfüllen.

Wissenschaftliche Begleitung

Das Naturschutzmodul wird wissenschaftlich erarbeitet und umgesetzt vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V (www.zalf.de). Das ZALF erforscht Ökosysteme in Agrarlandschaften und die Entwicklung ökologisch und ökonomisch vertretbarer Landnutzungssysteme unter Berücksichtigung sozialer Aspekte. Die Bewertung und Weiterentwicklung nachhaltiger Landnutzungssysteme, inklusive des Ökologischen Landbaus ist ein Schwerpunkt des Instituts für Landnutzungssysteme, an dem das Projekt angesiedelt ist.

Eine enge Zusammenarbeit besteht außerdem mit der Universität Greifswald und dem gemeinnützigen Verein „Institut für Dauerhaft Umweltgerechte Entwicklung von Naturräumen der Erde“ DUENE e.V. (www.duene-greifswald.de/). Er wurde 1999 am Institut für Bo­tan­ik und Landschaftsökologie der Ernst-Moritz-Arndt-Uni­ver­si­tät Greifswald gegründet. Seine Ziele sind der Schutz bedrohter Na­tur- und Kulturlandschaften und die Unterstützung der nach­hal­tigen Entwicklung von Landschaften.

Zu Beginn des Projektes wurde eine interdisziplinäre Expertengruppe mit ca. 40 externen Fachleuten bestehend aus Wissenschaftlern, Beratern, Praktikern, Behörden- und Ministeriumsvertretern gebildet. Gemeinsam mit diesem Gremium wurde das Bewertungssystem erarbeitet, das die Grundlage für die Zertifizierung der Betriebe darstellt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung erfolgt kontinuierlich die Überprüfung der Praxistauglichkeit sowie die Evaluierung, Weiterentwicklung  und Anpassung des Bewertungssystems in Zusammenarbeit mit den Partnern. Parallel dazu erfolgt der Aufbau einer naturschutzfachlichen Beratung, bei der weitere Kooperationspartner involviert werden. Aktuell bestehen Kooperationen mit dem Fruchtwechsel e.V. in Mecklenburg-Vorpommern, dem Ökoring Schleswig-Holstein und dem Büro für angewandte Ökologie und Naturschutz in Brandenburg.