Veronika Klein

Zurück zur Übersicht

Lage

Die Betriebsflächen liegen im Naturpark Insel Usedom nördlich der Stadt Usedom.

Betriebsspiegel

Gesamtfläche 1100 ha, davon 130 ha Ackerland, 970 ha Grünland

Rinderhaltung, Schafhaltung, Schweinehaltung

231 Rinder + Kälber, 1.000 Schafe

Maßnahmen für die Artenvielfalt

Auf dem Betrieb von Frau Klein kommen folgende Naturschutzleistungen zur Anwendung:
Die einzelnen Maßnahmen umfassen Teilflächen auf dem Betrieb.

  • Kleegras Basis
  • 8 Wochen Ruhephase während der Brutzeit im Kleegras
  • Geringer Anteil von Mais
  • GL Basis
  • Walzen / Schleppen nicht 15.3. bis 31.7.
  • Keine Düngung
  • Nutzungsruhe 8 Wochen während der Brutzeit im Grünland
  • Spätnutzung ab 15.7.
  • Teilflächen mit Spätnutzung
  • Mosaiknutzung im Grünland
  • Hecken + Gebüsche
  • Kopfweiden
  • Säume an Grabenrändern
  • Vogelhabitate in Ställen und Scheunen
  • Vorkommen von gefährdeten Tierarten
  • Artenreiches Grünland
  • Nassgrünland

Besonderheiten in Bezug auf Arten und Naturschutz

Das gesamte Grünland wird nicht gedüngt und infolge der geringen Nutzungsintensität mit größeren Zeitabständen zwischen den Mahdterminen haben Wiesenvögel wie z.B. der Wiesenpieper ausreichend Zeit für die Aufzucht der Jungvögel. An den zahlreichen Gräben mit hohen Wasserständen wächst verbreitet der Flußampfer - die Raupennahrungspflanze des Großen Feuerfalters, einer europaweit geschützten Falterart. An ausgewählten Gräben wird auf eine Pflegemahd der Böschung verzichtet oder nur einseitig gemäht. In den stehenbleibenden Ufersäumen können sich die Schmetterlingsraupen entwickeln und auch den Winter überdauern. Außerdem bieten diese Randstreifen Rückzugsraum für Insekten, wenn auf der Fläche gemäht wird, so z.B. für die Sumpfschrecke.

Das Ackerland wird ebenfalls nicht gedüngt und nur einmal im Jahr gemäht. Infolge der langen Bodenruhe von in der Regel mindestens 4 Jahren entwickeln sich auf den kuppigen Standorten häufig blütenreiche Trockenrasen mit reichem Insektenleben. Typische Pflanzenarten der trockenen Sandstandorte sind z.B. Sand-Strohblume, Ferkelkraut, Hasenklee und die Grasnelke.

Kontakt

Chausseeberg 10 / 17429 Mellenthin