LWB Wolff Inh. Diane Westendorf

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Lage

Auf dem auf der Insel Usedom gelegenen Betrieb ist eine kleinteilige Schlagstruktur vorhanden, die sowohl im Grünland als auch im Ackerbereich zu einer sehr vielfältigen und artenreichen Landschaft führt.

Betriebsspiegel

Gesamtfläche 248 ha, 110 ha Ackerland, 138 ha Grünland

Rinderhaltung

160 Rinder

Maßnahmen für die Artenvielfalt

Auf dem Betrieb von Frau Westendorff kommen folgende Naturschutzleistungen zur Anwendung:
Die einzelnen Maßnahmen umfassen Teilflächen auf dem Betrieb.

  • Überwinternde Stoppelbrache
  • Kleegras Basis
  • Buntbrachen und Blühstreifen
  • Vielfältige Fruchtfolge
  • Kleinteilige Schlagstruktur
  • GL Basis
  • Walzen / Schleppen nicht 10.4. bis 31.7.
  • Walzen / Schleppen nicht 15.3. bis 31.7.
  • Keine N-Düngung
  • Heunutzung ab 15.6.
  • Stehenlassen von ca. 10% des Aufwuchses bei jeder Nutzung
  • Überjährig ungenutzte Streifen
  • Streifen mit Spätnutzung
  • Kein Knickaufbereiter
  • Hecken + Gebüsche
  • Kopfweiden
  • Amphibiengewässer, Kleingewässer
  • Vogelhabitate in Ställen und Scheunen
  • Vorkommen von FFH-Arten
  • Vorkommen von stark gefährdeten Ackerwildkrautarten
  • Vorkommen von gefährdeten Ackerwildkrautarten
  • Grünland Typ II
  • Nassgrünland

Besonderheiten in Bezug auf Arten und Naturschutz

Auf dem Betrieb ist eine kleinteilige Schlagstruktur vorhanden, die sowohl im Grünland als auch im Ackerbereich zu einer sehr vielfältigen und artenreichen Landschaft führt. Die Fruchtfolge auf den Äckern beinhaltet Sommer- und Winterkulturen und einjähriges Kleegras. Im Frühjahr blühen hier zahlreiche gefährdete Ackerwildkräuter wie z.B. Saat-Wucherblume, Acker-Lichtnelke, Acker-Zahntrost, Rittersporn, Sand-Mohn oder Saat-Mohn.
Im Grünland brüten auf den wechselfeuchten Wiesen und Weiden die Wiesenpieper und auf den trockenen Standorten die Feldlerche und Heidelerche.

Das gesamte Grünland wird nicht mit Stickstoff gedüngt und ist auf den trockenen Standorten sehr blütenreich. An den Grabenböschungen am Rand der Feuchtwiesen wächst der Flußampfer - die Nahrungspflanze der Raupen des Großen Feuerfalters. Um dieser Art gute Habitate und Überwinterungsbedingungen zu bieten, werden viele Gräben nur einseitig gepflegt und Randstreifen bei der Mahd oder Beweidung stehen gelassen.
Eine Besonderheit ist außerdem das Salzgrasland am "Achterwasser" mit zahlreichen seltenen Pflanzenarten, das extensiv beweidet wird. Hier brütet u.a. der Kiebitz.

Kontakt

Dorfplatz 3 / 17406 Rankwitz